16. Shell Jugendstudie

Junge Leute in Deutschland blicken optimistischer in die Zukunft, als die Wirtschaftskrise vermuten lässt; allerdings: wenn der soziale Hintergrund stimmt. Altersgenossen aus benachteiligten Familie leiden hingegen unter deutlich mehr Zukunftsängsten.
Das geht aus der 16. Shell-Jugendstudie hervor, die am 14. September in Berlin vorgestellt wurde.
Zusammenfassend läßt sich die junge Generation der Gegenwart mit den Attributen: pragmatisch, flexibel, leistungsorientiert und familienverbunden beschreiben.

Der Bielefelder Soziologe Mathias Albert, der gemeinsam mit anderen Jugendforschern für die Studie mehr als 2500 Jugendliche im Alter zwischen 12 und 25 Jahren befragte betont bei der Vorstellung der Studien in Berlin, dass die soziale Kluft wird größer wird und dass die "Bildungswelten" der Jugendlichen immer weiter auseinanderdriften.
Die sozialen Unterschiede zeigen sich der Studie nach auch beim politischen Interesse. Sie liegt weiterhin auf sehr niedrigem Niveau, verzeichnet aber offenbar eine Tendenz nach oben: 37 Prozent der Befragen gibt an, politisch interessiert zu sein. 2002 waren es noch 30