Die Vier TemperamentenlehreObwohl diese Typologie heute als wissenschaftlich überholt gilt, wird sie immer wieder aufgegriffen.
Sie geht auf antike Sicht zurück, die in den vier Elementen Erde, Luft, Feuer und Wasser die Grundelemente des Universums sah. Hippokrates (griech. Arzt, 460-375 v. Chr.) wird die sog. 'Viersäftelehre zugeschrieben, die die Eigenschaften der unbelebten der belebte Materie zuordnete: Blut, Schleim, gelbe und schwarze Galle. Die Verknüpfung der Viersäftelehre mit der Lehre von den vier Temperamenten erfolgte durch Galenus von Pergamon, der den vier Flüssigkeiten des Körpers je ein Temperament zuordnete. Je nach Vorherrschaft einer dieser vier Flüssigkeiten bilde sich das damit verbundene Temperament besonders hervor.
Die Ergänzung der antiken Lehre durch Sternzeichen und Tonarten erfolgte im Mittelalter. Folgende Übersicht zeigt die Zuordnungen:
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