Freud, Sigmund

Leben und Werk in Stichworten

  • Am 06. Mai 1856 in Freiberg, Mähren, geboren, wuchs Freud in Österreich auf; die Familie übersiedelte 1860 nach Wien.
  • 1873 begann er das Studium der Medizin. Vom November 1885 bis Februar 1886 arbeitete er bei dem berühmten Prof. Charcot in Paris.
  • Im gleichen Jahr eröffnete er seine Praxis in Wien und wandte sich im darauffolgendem Jahr in Zusammenarbeit mit Breuer die Hypnose und
  • 1890 die kathartische Methode an. In den folgenden Jahren kam es zur Entwicklung der Methode der "freien Assoziation".
  • 1895 entstanden die "Studien über die Hysterie" und
  • im August 1897 begann Freud mit der Selbstanalyse.
  • 1898 bis 99 verfasste er die "Traumdeutung".
  • 1905 entstanden "Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie" und "Der Witz und seine Beziehung zum Unterbewußtsein".
  • In den Jahren 1906 bis 1913 arbeitete er mit C. G. Jung zusammen.
  • Im Jahre 1908 fand der erste "Internationale Psychoanalytische Kongress" in Salzburg statt.
  • Im September des darauffolgenden hielt Freud Vorträge in den USA.
  • 1915 bis 1917 hielt er Vorträge zur Einführung in die Psychoanalyse an der Universität Wien.
  • 1919 entstand "Jenseits des Lustprinzips" und
  • 1923 "Das Ich und das ES" und damit Freuds Darstellung der Struktur der Seele.
  • 1925 schrieb er "Hemmung, Symptom und Angst;
  • 1927 "Die Zukunft einer Illusion" und
  • 1929 "Das Unbehagen in der Kultur".
  • Im Jahre 1938 mußte Freud nach London emigrieren.
  • Dort starb er am 29. September 1939.