Habermas, Jürgen

Geboren 1926 in Düsseldorf, wurde Jürgen Habermas als Soziologe und Philosoph bekannt. Es ist em. Professor für Philosophie der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt.

Seiner philosophischen und politischen Denkweise nach stammt Habermas aus der Frankfurter Schule, die unter anderem als theoretischer Nährboden der Studentenrevolte in den 60er Jahren galt.
Er vertritt eine neomarxistisch orientierte Sozialtheorie und entwickelte u.a. den Begriff der erkenntnisleitenden Interessen in der Wissenschaft. Er zählt zu den bekanntesten lebenden Philosophen und politisch einflussreichsten Intellektuellen in Deutschland; so auch als Urheber des "Historikerstreits" über die Einzigartigkeit der Naziverbrechen und der Begriffe "Meinungsführerschaft" und "kulturelle Hegemonie".

Zu seinen wichtigsten Werken gehören: 

  • "Theorie des kommunikativen Handelns" (1981)
  • "Strukturwandel der Öffentlichkeit" (1962)
  • "Der philosophische Diskurs der Moderne" (1985)