Mythos "Wissen"
Der 'Produktion und Verwertung von Wissen' kommt in Zeiten erhöhtem Innovations- und Wettbewerbsdruck eine große Bedeutung zu.
Kai Rombardt kritisiert die vorherrschende Herangehensweise im Umgang mit 'Wissen' als Instrument zur raschen Verwertbarkeit um des schnellen ökonomischen Erfolges willen. Den mechanischen Modellen von Wissen und Wissenmanagement, technokratisch verordnet und verwaltet, setzt er ein anderes Leitbild gegenüber: 'Wissensgemeinschaften werden zu 'Keimzellen' für ein lebendiges Wissensmanagement.
Etablierte Konzepte des Umganges mit Wissen beruhen seiner Erfahrung nach auf folgenden Missverständnissen:
Mythos 1
Wissen lässt sich direkt beeinflussen.
Wissen lässt sich nicht direkt beeinflussen oder anordnen. Es sind vielmehr günstige Rahmenbedingungen, Freiräume und flexible Zielvorgaben zu schaffen, damit Wissen 'wachsen' kann.
Mythos 2
Viel Wissen ist immer gut.
Nein, es geht um bewußte Beschränkung und Auswahl. Qualität geht vor Quantität.
Mythos 3
Nicht-Wissen ist schlecht.
Nicht-Wissen ist kein Makel. Es sollte offen und angstfrei eingestanden werden können, wenn es die Voraussetzung für die Suche nach Problemlösungen
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