das online-magazin sozialer arbeit, gesellschaft und lebenskunst - vom Dienstag, dem 07.09.10

Sterben - eine Zeit des Lebens

05/03/2010 - 18:30
07/03/2010 - 12:30

Netzwerke in der Sterbebegleitung
Wenn ein Mensch unheilbar erkrankt ist oder bereits im Sterben liegt, stellt das eine Grenzsituation für ihn selbst und sein soziales Umfeld dar. Auch Pflegekräfte, Ärztinnen und Ärzte fühlen sich oft überfordert. Zu den persönlichen Ängsten kommt die Unsicherheit darüber, was in der konkreten Situation zu tun und was angemessen ist.
Ein Netzwerk von Pflegenden, Angehörigen, Hospizmitarbeitenden, Ärztinnen und Ärzten kann allen Betroffenen hier deutliche Entlastung bringen. Was fördert und was hemmt ihre Zusammenarbeit? Wir wollen fragen, wie sich solche Netzwerke in der Praxis entwickeln und handhaben lassen.
Eingeladen sind Mitarbeitende in stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen, Mediziner und Medizinerinnen, haupt- und ehrenamtlich Tätige in der Hospizarbeit und Palliativmedizin sowie alle am Thema Interessierten.

Ort: Güstrow, Haus der Kirche - Sibrand Siegert
Leitung: Arne Draeger, Änne Lange

aus dem Programm:

Workshops:

  • Ideal und Wirklichkeit im Pflegealltag
  • Vernetzung zwischen ambulanter und stationärer Patientenversorgung
  • Rituale des Abschiednehmens
  • Die Situation der Angehörigen

Referenten

  • Dr. B. Annweiler, Fachärztin für Anästhesie und Palliativmedizin
  • M. Baldwin, Ambulanter Hospizdienst Rostock
  • R. Behrend, Referentin f. den Bereich Pflege im Sozialministerium M-V
  • Sr. M. Benedicta Arndt, emer. Professorin f. Gesundheit und Pflege, Klus Edessen, Borgentreich
  • Prof. Dr. Bödiker-Lange, emer. Professorin f. Psychologie und Heilpädagogik, Hamburg
  • u.a.

weitere Infos: http://www.ev-akademie-mv.de/ linkverweis